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Blue Marine Foundation

Schutz der einzigartigen Meeresfauna und des Ozeans, von dem wir alle abhängig sind

Wir tragen dazu bei, wichtige Meeresschutzprojekte in der Karibik, im Mittelmeer und im Südatlantik zu sichern, gemeinsam mit der örtlichen Bevölkerung.

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Die Herausforderung

Das Leben im Meer nimmt so rasant ab, dass Küstengemeinden, Lebensräume und die Artenvielfalt stark gefährdet sind und die klimaregulierende Funktion der Ozeane leidet. Das Nachhaltigkeitsziel 14, „Leben unter Wasser“, erhält im Vergleich zu allen anderen SDGs (Sustainable Development Goals) am wenigsten finanzielle Mittel. Für Schutz- und Renaturierungsmaßnahmen der Ozeane werden jährlich etwa 175 Milliarden Dollar benötigt − da die derzeitigen Investitionen in den Meeresschutz auf 25 Milliarden Dollar geschätzt werden, fehlt jedes Jahr eine Summe von 150 Milliarden Dollar. Zur Einordnung: Allein für globale Fischereisubventionen werden jährlich 35 Milliarden Dollar aufgewendet – 40 % mehr als der Betrag, der in den Schutz der Meere investiert wird. 

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Die Lösung

Wenn er die Chance dazu erhält, besitzt der Ozean die einzigartige Fähigkeit, sich selbst zu erholen und zu regenerieren. Die Wissenschaftler sind sich einig: Um diese Chance zu nutzen, müssen wir bis 2030 rund 30 % der Ozeane wirksam schützen. Die UNO hat sich im Jahr 2022 diesem Ziel verpflichtet. Dabei geht es nicht um beliebige 30 % der Meere, sondern Gebiete mit besonders hoher Artenvielfalt und Orte, an denen wichtige Lebensräume wie Korallenriffe und „Blue Carbon“-Ökosysteme wie Seegraswiesen und Mangroven zu finden sind. Die Bentley Environmental Foundation unterstützt Projekte in vier Zielländern, die als Gebiete mit hoher Artenvielfalt identifiziert wurden und daher von besonderer Bedeutung für den Naturschutz sind. Dies sind unter anderem: 

 

Dominikanische Republik 

In der Dominikanischen Republik kooperieren wir mit der Blue Nature Alliance und Mission Blue, um die Regierung beim wirksamen Schutz von 30 % ihrer Gewässer zu unterstützen. 

 

Uruguay

In Uruguay unterstützen wir die Regierung dabei, ihre Meeresschutzgebiete auszuweiten, damit sie ihre nationalen Ziele erreichen kann: kurzfristig 10 % der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) zu schützen und den Schutz bis 2030 auf 30 % auszuweiten. Diese Initiative konzentriert sich auf wichtige Lebensräume und Biodiversitäts-Hotspots, wobei der Schwerpunkt auf gefährdeten Arten und einzigartigen Meeresökosystemen liegt − darunter zahlreiche Haiarten und die größte Seelöwenkolonie der westlichen Hemisphäre. 

 

Griechenland 

In Griechenland konzentrieren wir uns auf die Einrichtung von Fischereisperrzonen und die Schaffung eines neuen Rechtsrahmens für Meeresschutzgebiete, wodurch wir direkt zur Erhaltung der marinen Artenvielfalt beitragen und die lokale Bevölkerung unterstützen.  

 

Italien 

In Italien liegt der Schwerpunkt unserer Strategie auf Bildung, dem Austausch zwischen Fischern und Wissenschaftlern sowie der Erstellung ansprechender Lernmaterialien, um die Ausweisung des ersten Meeresschutzgebiets im Äolischen Archipel voranzutreiben. Dieses Gebiet zeichnet sich durch eine besonders hohe Artenvielfalt aus, und die Bevölkerung ist in hohem Maße von den Meeresressourcen abhängig.  

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Die Auswirkungen

Mit diesen vier Projekten möchten wir den wirksamen Schutz unserer Meere sichern und damit die Bevölkerung in Küstenregionen unterstützen.  

 

Unsere Partnerschaft (2024/25) hat folgende Ziele: 

 

Dominikanische Republik

- Mindestens 30 % der Ausschließlichen Wirtschaftszone sollen als Meeresschutzgebiete ausgewiesen werden. 

- Alle Beteiligten einigen sich auf einen Maßnahmenplan, um wirkungsvollen Naturschutz zu gewährleisten.  

 

Uruguay

- 10 % der Ausschließlichen Wirtschaftszonen Uruguays sollen unter Schutz gestellt und der Weg dafür geebnet werden, bis 2030 einen Schutz von 30 % zu erreichen. 

- Einsatz neuer Umwelttechnologien zur besseren Überwachung ausgewiesener Meeresschutzgebiete, beispielsweise Bojensysteme zur Datenintegration, Hydrophone sowie Meeresakustik zur Beobachtung der biologischen Vielfalt und die testweise Nutzung von KI zur Schiffsdetektion. 

- Sensibilisierung und Aufklärung zum Schutz von Tiefseekorallen. 

- Nachhaltige Erwerbsmöglichkeiten schaffen, die im Einklang mit den Umweltschutzmaßnahmen stehen. 

- Die Bevölkerung stärker in Entscheidungen im Meeresmanagement einbinden, um langfristig Verantwortungsbewusstsein und nachhaltige Verhaltensänderungen zu fördern.  

 

Griechenland

- Erstmals werden in Griechenland staatlich unterstützte, von der örtlichen Bevölkerung initiierte Fischereisperrzonen eingerichtet, darunter drei Gebiete an der Nordküste der Insel mit ganzjährigem Fischereiverbot. 

- Nachhaltige Fischereipraktiken werden gefördert und die Koalition von Fischern gestärkt, um einen von der Bevölkerung getragenen Natur- und Ressourcenschutz zu gewährleisten. 

 

Italien

- Fortschritte bei der Ausweisung des Meeresschutzgebiets Salina sorgen für den langfristigen Schutz mariner Ökosysteme. 

- Rund 500 Mitglieder der örtlichen Bevölkerung erhalten spannende Bildungsangebote zum Thema Meer, wodurch das Engagement für den Schutz der Ozeane gefördert wird. 

- Engagierte lokale Akteure werden befähigt, den Meeresschutz weiter voranzutreiben. 

- Indem nachhaltige Fischerei und der Schutz von Biodiversität gefördert werden, kann nachhaltiger und umweltfreundlicher Tourismus gestärkt werden.