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Die Flying Spur-Modellreihe

2005−2018

Der Bentley Flying Spur wurde als viertürige Limousine der Superlative konzipiert − für Fahrer und Passagiere gleichermaßen. Er bot nicht nur ausreichend Platz und außergewöhnlichen Komfort für vier Erwachsene, sondern entwickelte auch eine kraftvolle Leistung, gepaart mit dynamischer Agilität. Mit beeindruckender Beschleunigung, souveränem Fahrverhalten und Allradantrieb schuf er ein Fahrerlebnis der Extraklasse und setzte neue Maßstäbe für Leistung und luxuriöses Interieur.

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Der Flying Spur

Die viertürige Limousine
Speziell für Bentley entwickelt
Leistungsstarke Motoren

Die erste Generation des Continental Flying Spur kam 2005 auf den Markt, als viertürige Limousinen-Variante des 2003 erschienenen Continental Coupé. Sie behielt die Leistungsmerkmale des GT bei und bot gleichzeitig den Platz, den Komfort und die Kultiviertheit, wie man sie nur bei einer luxuriösen Grand-Touring-Limousine erwartet. Der Flying Spur war sowohl als Speed als auch als Series 51 erhältlich. Für die Speed-Version wurde die Leistung gesteigert, während das Design den sportlichen Charakter unterstrich. Beim Series 51 standen Designaspekte im Vordergrund: Erstmals wurde ein dreifarbiges Interieur angeboten, wodurch die Individualisierungsmöglichkeiten nahezu unbegrenzt waren.

2013 kam die zweite Generation des Flying Spur auf den Markt: ein sportlicheres, muskulöseres Design als bei der ersten Generation des Spur, mit einer klar definierten Karosserieform, einem kühn aufrecht stehenden Kühlergrill, großen, edel anmutenden Scheinwerfern, markanten Luftauslässen im Kotflügel und einer dynamischen Linienführung. Das Interieur orientierte sich an der Design-DNA der ersten Generation, jedoch mit neuen Holzfurnieren, Materialien und Designelementen für die nächste Generation der Flying-Spur-Fahrer. Darüber hinaus wurden neue Technologien integriert: Speziell für Bentley entwickelte Audio-, Telefon- und Navigationssysteme sowie Fahr- und Komforteinstellungen ließen sich per Touchscreen bedienen. Dazu gehörte auch eine Touchscreen-Fernbedienung, mit der Komfort- und Infotainment-Einstellungen vom Fond aus gesteuert werden konnten.

Auf den Flying Spur W12, das Top-Modell, folgten ein agiler V8 sowie ein V8 S als sportlichste Variante. Das letzte Modell der zweiten Flying-Spur-Generation war der Flying Spur W12 S. Dieses im Jahr 2016 vorgestellte Modell verband den sportlichen Charakter seines kraftvollen W12-Motors mit einer besonders hochwertigen Innenausstattung, die Design und Comfort Specifications sowie exklusive Designelemente umfasste.

Continental Flying Spur (2005-2012)

Der viertürige Grand Tourer wurde 2005 mit einem 6-Liter-W12-Biturbo vorgestellt. Der Continental Flying Spur bestach durch eine beeindruckende Straßenpräsenz und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von über 305 km/h. Lenkung, Federung und Fahrwerk harmonierten perfekt und sorgten für ein Fahrerlebnis, das kein anderes Auto seiner Klasse bieten konnte. Im Jahr 2008 wurde der Continental Flying Spur Speed vorgestellt. Seine Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h war für die damalige Zeit sehr beeindruckend.  Der Series 51 des Continental Flying Spur erschien 2012. Bei dieser Sonderedition standen Design und Individualisierung im Vordergrund.  Es sollte das letzte Modell der ersten Generation des Continental Flying Spur sein. Die zweite Generation kam kurz darauf auf den Markt.   

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Continental Flying Spur (2005)

Dezentes Understatement
Vollkommene Harmonie
Makellose Handwerkskunst

Der Continental Flying Spur, der 2005 vorgestellt und von der Presse hochgelobt wurde, zeichnete sich durch fließende Linien, einen dezenten Stil und eine beeindruckende Präsenz aus.

Mit einer Leistung von 552 PS, die von einem 6-Liter-Zwölfzylinder mit Doppelturboaufladung generiert wurde, bot der Continental Flying Spur ein beeindruckendes Drehmoment und erzielte eine Höchstgeschwindigkeit von über 305 km/h (zum Zeitpunkt der Markteinführung). Lenkung, Federung und Fahrwerk wirken in vollkommener Harmonie zusammen, gesteuert von einem Sechsganggetriebe und Allradantrieb.

Der Innenraum des Continental Flying Spur wurde mit feinstem handgefertigtem Leder und edlen Holzfurnieren versehen und umschmeichelt Fahrer und Passagiere.

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Continental Flying Spur Speed (2008)

Inspiriert von einer Legende
Kompromisslose Leistung
Höchstgeschwindigkeiten

Der Continental Flying Spur Speed wurde von unseren legendären Speed-Modellen inspiriert, die erstmals 1923 auf den Markt kamen. Durch die Tieferlegung und dezente Designänderungen wirkte das Fahrzeug düsterer und sportlicher. Gleichzeitig sorgten zahlreiche neue, besonders reibungsarme Motorkomponenten und ein verbessertes Motormanagement dafür, dass der Continental Flying Spur Speed sein Drehmoment um 15% und seine Leistung um 9% steigern konnte.

Mit einer leistungsfähigeren 610-PS-Version des gefeierten 12-Zylinder-Motors des Continental Flying Spur bot der Continental Flying Spur Speed die kompromisslose Leistung, die man von jedem Bentley mit dem ehrwürdigen Namenszusatz „Speed“ erwartet.

Der Continental Flying Spur Speed beschleunigte in 4,8 Sekunden von 0 auf 100km/h und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 322km/h.

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Continental Flying Spur Series 51 (2012)

Einzigartige Auswahlmöglichkeiten
Zweifarbkombinationen
Exquisite Kontraste

Im Mittelpunkt der Designphilosophie von Bentley steht eine inspirierende Auswahl an Farben und Materialien. Die speziell vom Designteam in Crewe entwickelte Series 51 erlaubte es den Kunden, das Interieur des Continental Flying Spur anhand einer einzigartigen Auswahl an Farben, Ausstattungsmerkmalen und Bentley-Styling-Optionen quasi „von der Stange“ zusammenzustellen.

Unsere Design-Experten in Crewe haben eine inspirierende Palette an Wagen- und Innenraumfarben kreiert, die von Oldtimern inspiriert ist. Die Series 51 zeichnet sich dabei durch ein markantes zweifarbiges Interieur mit einer zusätzlichen Akzentfarbe aus. Die auffälligen Farbkombinationen wurden von unseren Designern persönlich aus dem umfangreichen Bentley-Farbarchiv ausgewählt, das seit 1951 mit viel Liebe gepflegt wird.

Exquisite kontrastierende Steppnähte, Kedern und Einfassungen, bestickte Kopfstützen, Rautensteppungen und das einzigartige Amboyna-Furnier bringen die besondere Liebe zum Detail zum Ausdruck, durch die sich Bentley auszeichnet.

Flying Spur (2013-2018)

Die 2013 vorgestellte zweite Generation des Flying Spur bestach im Vergleich zum Vorgängermodell durch ein sportlicheres Erscheinungsbild, mit klaren Linien und einer markanten dynamischen Dachlinie. Während der zweiten Modellgeneration brachte Bentley einen Flying Spur mit dem legendären W12-Motor auf den Markt, gefolgt von einem Flying Spur V8, dem noch schnelleren V8 S und dem Spitzenmodell Flying Spur W12 S.  

 

Alle Modelle dieser zweiten Generation boten geräumige und moderne handgefertigte Innenräume mit viel Komfort und fortschrittlicher Technik für Fahrer, Beifahrer und Fondpassagiere. Für die damalige Zeit bot die im Flying Spur verfügbare Technik ein bemerkenswertes Maß an Einstellmöglichkeiten für luxuriöse Ausstattungsmerkmale wie Klimaanlage, Massagefunktion und Sitzposition sowie für das Unterhaltungssystem im Fond. 

 

Dank des geräumigen Kofferraums, über den alle Flying Spur-Modelle der zweiten Generation verfügen, können Golfschläger und anderes großes Gepäck problemlos verstaut werden. Solche Verstaumöglichkeiten sind bei so leistungsfähigen Fahrzeugen normalerweise undenkbar.

 

All diese Elemente fügten sich nahtlos zu einem Automobil zusammen, das weit mehr war – und bis heute ist – als die Summe seiner zahllosen hochwertigen Einzelkomponenten. Genau das machte den Flying Spur zur ultimativen Luxuslimousine.

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Flying Spur (2013)

Optimierte Leistung
Exterieur
Interieur
Höchstgeschwindigkeit: 320km/h

Der unverwechselbare Flying Spur zeichnete sich durch markante Außendetails und eine klar definierte Linie aus, die sich vom vorderen Radlauf bis zur hinteren Stoßstange zog. In den folgenden Jahren wurde das Fahrzeug durch Verbesserungen an Leistung und Design noch begehrenswerter.

Vom Modelljahr 2016 an verfügte das Modell außen über einen verchromten Matrix-Kühlergrill, 20-Zoll-Leichtmetallräder mit sechs Doppelspeichen und schwarz lackierte Bremssätteln sowie verchromte ovale Auspuffendrohre. Schwarze Markenlogos und W12-Embleme an der C-Säule rundeten das Erscheinungsbild ab.

Für den Innenraum standen serienmäßig 17 verschiedene Lederfarben, fünf Farbkombinationen sowie Furniere in Burr Walnut oder Dark Fiddleback Eucalyptus zur Auswahl. Außerdem gehörte beim Flying Spur die Comfort Specification zur Serienausstattung – mit Massage- und Belüftungsfunktion für die Vorder- und Rücksitze, einer höhenverstellbaren Oberschenkelauflage der Vordersitze sowie der Möglichkeit, den Beifahrersitz vom Fond aus zu verstellen.

Der Flying Spur W12 war mit einem 6,0-Liter-Motor mit zwei Turboladern und einer kraftststoffsparenden Zylinderabschaltung ausgestattet. Dieser W12-Motor wurde im Laufe der Zeit überarbeitet, um mehr Leistung und Geschwindigkeit zu erzielen. Im Jahr 2016 lieferte er 625 PS und ein maximales Drehmoment von 800 Nm. So konnte das Fahrzeug innerhalb von 4,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen und eine Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h erzielen.

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Flying Spur V8 (2014)

Aus jeder Perspektive unverwechselbar
Motor mit Doppelturboaufladung
Reibungsloser Betrieb
Lederbezüge

Mit seinem roten „Bentley B“-Emblem und der Auspuffanlage in Form einer Acht war der im Jahr 2014 vorgestellte Flying Spur V8 aus jeder Warte unverwechselbar. Wie bei der gesamten zweiten Generation des Flying Spur wurde eine elegante, fließende Dynamik mit einem klaren, progressiven Design kombiniert.

Mit dem Flying Spur V8 wurde ein leistungsstarker 4,0-Liter-V8-Biturbo eingeführt, der ab dem Modelljahr 2016 ein Drehmoment von 660 Nm ab 1.700 U/min lieferte. Damit beschleunigte der Flying Spur V8 in 5,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 295 km/h.

Der Flying Spur V8 konnte sowohl im Automatik- als auch im manuellen Modus gefahren werden. Beim Letztgenannten erfolgten die Gangwechsel über die gerändelten Schaltwippen am Lenkrad. Ebenfalls zum Einsatz kam Bentleys bewährter Allradantrieb in Verbindung mit einem seidenweichen 8-Gang-Quickshift-Getriebe.

Die Lederbezüge des Flying Spur V8 waren in 17 verschiedenen Farben erhältlich, und Semianilin-Leder konnte ebenfalls geordert werden. Zur Auswahl standen zudem acht Holzfurniere in verschiedenen Ausführungen, zum Beispiel mit spiegelbildlicher Anordnung sowie mit oder ohne Bänderung. Und schließlich gab es Optionen wie Sandwich-Keder oder kontrastierende Steppnähte an den Sitzen.

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Flying Spur V8 S (2016)

Performance im Mittelpunkt
Black Edition
Innendesign
Ein neues Leistungsniveau

Beim 2016 eingeführten Flying Spur V8 S standen Luxus und Leistungsfähigkeit im Mittelpunkt. Dieses Modell verlieh der ohnehin schon dynamischen Flying-Spur-Familie noch mehr Sportlichkeit. Das Exterieur zeichnete sich durch einen Matrix-Kühlergrill und Heckdiffusor in glänzender Beluga-Optik aus, ergänzt durch einen einzigartigen, in Wagenfarbe lackierten Stoßfänger, dunkel getönte Scheinwerfer sowie lackierte 20-Zoll-Räder im Open-Spoke-Design − ein Alleinstellungsmerkmal des V8 S.

Der Flying Spur V8 S war auch als Black Edition mit einer komplett schwarzen Außenausstattung erhältlich – darunter schwarze 21-Zoll-„Elegant“-Räder mit sieben Speichen sowie dunkel getönte Scheinwerfer und Rückleuchten. Der Heckstoßfänger, die Einfassungen der Leuchten und die Einlagen an den Türgriffen waren ebenfalls dunkel getönt. Glänzende Außenspiegel im Farbton Beluga sowie schwarze Einfassungen an Kühlergrill und Fenstern rundeten das Ganze ab.

Die Innenausstattung war serienmäßig in 17 Lederfarben erhältlich. Die längsgesteppten Sitze wiesen handgenähte Lederbezüge auf und waren in einer einzigartigen Zweifarbkombination gestaltet.

Der Flying Spur V8 S war mit einem 4,0-Liter-Biturbo ausgestattet, der ihm im Vergleich zu seinem V8-Pendant mehr Leistung (528PS) und ein höheres Drehmoment (680Nm ab 1.700 U/min) verlieh. Die Höchstgeschwindigkeit des V8 S betrug 306km/h.

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Flying Spur W12 S (2016)

Neue Maßstäbe in der Welt der Luxusautomobile
Sportliche Details
Einzigartige Farbkombinationen
Ein handgefertigter Motor

Der Flying Spur W12 S war bei seiner Einführung der erste viertürige Bentley, der eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 320 km/h erreichte − dieses Modell setzte neue Maßstäbe in der Welt der Luxusautomobile.

Zu den sportlichen Merkmalen innen und außen zählten glänzend schwarze Metallakzente, ein „W12 S“-Emblem an der C-Säule und Einstiegsleisten aus Edelstahl mit „W12 S“-Schriftzug. Dunkel getönte Leuchten vorne und hinten, ein schwarzer Kühlergrill, ein Heckdiffusor sowie 21-Zoll-Räder in glänzendem Schwarz mit Doppelspeichen unterstrichen das sportliche Erscheinungsbild. Komplettiert wurde das Ganze durch Sport-Stoßfänger an der Front und einen Diffusor in glänzendem Schwarz. 

Für die Sitze wurde eine einzigartige Farbkombination entworfen, um dem Innenraum des Flying Spur W12 S eine unverwechselbare sportliche Note zu verleihen. Kontrastierende Steppnähte an Lenkrad und Sitzpolstern sowie Ziernähte an den Kopfstützen rundeten das Gesamtbild ab. Einstiegsleisten aus Stahl gehörten ebenfalls zur Serienausstattung des Flying Spur W12 S. Mit dem Flying Spur V8 S wurde auch ein dunkel getöntes „Engin Spin“-Furnier eingeführt, das einzeln oder in Kombination mit Karbonfaser angeboten wurde. Die Mulliner Driving Specification war bei diesem Modell ebenfalls Bestandteil der Serienausstattung.

Der handgefertigte 6,0-Liter-Motor leistete 635 PS und lieferte ein Drehmoment von 820 Nm, wodurch das Fahrzeug in nur 4,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigte.