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Renewable World

Das CLASS-Projekt

Unterstützung des Pilotprojekts für saubere Energie, um die Lebensgrundlagen, den Naturschutz, die Sicherheit und die Nachhaltigkeit in Westnepal zu verbessern

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Die Herausforderung

Der Banke-Nationalpark am Fuße der Chure-Hügel im Westen Nepals beherbergt eine reiche Artenvielfalt. In der Gemeinde Baijnath, die in der Pufferzone des Parks liegt, leben Gemeinschaften der Mughali und Tharu, die im Zuge von Bauvorhaben und der Einrichtung von Nationalparks gewaltsam hierher umgesiedelt wurden. Der Verlust des kulturellen Erbes, traditioneller Bräuche und der Lebensgrundlagen hat diese gemischte Bevölkerungsgruppe an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Strenge Vorschriften für die Pufferzone bestimmen die Lebensgrundlage dieser Gemeinschaften, die ihren Lebensunterhalt aus den Ressourcen des Waldes bestreiten und gleichzeitig versuchen, Getreide anzubauen und Vieh zu züchten – trotz Angriffen durch Wildtiere und Plünderungen ihrer Ernte.  

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Die Lösung

Im Rahmen des CLASS-Projekts werden Ansätze für saubere Energie erprobt, um die Lebensgrundlagen, den Naturschutz, die Sicherheit und die Nachhaltigkeit in der Pufferzone des Banke-Nationalparks zu verbessern. Mögliche Maßnahmen auf der Grundlage erster Bedarfsanalysen: 

 

Naturschutz und Bildung: Der Fokus liegt auf der Bildungseinrichtung im Lions Park mit Aktivitäten wie Wiederaufforstung, verbessertem Wassermanagement durch eine hybride solarbetriebene Wasserpumpe und der Errichtung einer Biogasanlage, um die Abhängigkeit von umweltschädlichen Brennstoffen zu verringern. 

 

Nachhaltige Einkommensmöglichkeiten: Initiativen für die Gastfamilien, wie beispielsweise Kochen mit Strom als Alternative zu traditionellen Kochmethoden, optimierte Nutztierhaltung sowie Pilotprojekte mit Biogasanlagen zur Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität. 

 

Strategien zur Reduzierung von Konflikten zwischen Menschen und Wildtieren: Bildungsprogramme an Schulen schaffen ein Bewusstsein für Mensch-Wildtier-Konflikte, zeigen die Vorteile der Nähe zu einem Nationalpark auf und reduzieren die Abhängigkeit vom Wald. In Konfliktgebieten könnten solarbetriebene Straßenlampen dabei helfen, Wildtiere abzuschrecken. 

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Die Auswirkungen

Das Projekt soll einen ganzheitlichen Ansatz für Naturschutz, Armutsbekämpfung und saubere Energielösungen fördern und damit die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und Resilienz in der Region schaffen.  

 

Unsere Partnerschaft (2024/25) hat folgende Ziele: 

- 1.650 Menschen, die in den Pufferzonen leben, erhalten Zugang zu finanzieller und technischer Unterstützung für saubere Energielösungen sowie Schulungen für nachhaltige Einkommensmöglichkeiten. 

 

- 2.700 Gemeindemitglieder sowie Schülerinnen und Schüler erhalten ein besseres Verständnis von Naturschutz und Strategien zur Reduzierung von Mensch-Wildtier-Konflikten, wodurch positive Interaktionen mit der Umwelt gefördert werden. 

 

- Verbesserung der Lebensqualität von 1.650 Gemeindemitgliedern durch höheres Einkommen, weniger Ausgaben, eine sauberere Umwelt und mehr Sicherheit im Umgang mit Wildtieren. 

 

- Gestaltung einer besseren Zukunft für die Menschen in der Region und die Tierwelt, indem der Wettbewerb um knappe Ressourcen verringert wird.